Umwelt

  • Ich plane gerne standortgerechte Pflanzen. Ich verzichte auch gerne auf den ‚Englischen Rasen‘, der eine Menge Wasser und Dünger benötigt. Ich kann so auch den Pflegeaufwand für das Mähen des Rasens gering halten. Die Pflanzen wie Bäume, Sträucher und Stauden kommen mit wenig Wasser aus und benötigen wenig oder überhaupt keinen Dünger. Giftige Pflanzenschutzmittel gehören der Vergangenheit an.
  • Die von mir eingesetzten LED-Leuchten verbrauchen extrem wenig Licht. Mit dem Stromverbrauch einer herkömmlichen Glühbirne lässt sich oft ein ganzer Garten beleuchten.
  • Meine Mähroboter brauchen wenig Strom und sind sehr leise

Englischer Rasen versus Wiese

Heute wurde der Fertigrasen (Rollrasen) verlegt: vor uns liegt eine saftig grüne Fläche. Kein Unkraut ist zu sehen. Gerne würden wir diesen Zustand für die nächsten Jahre halten. Das erfordert viel Wasser, mineralischen Dünger, Pflanzenschutzmittel und Energie für das häufige Mähen.
Wie sieht das mit Pflanzen und Tieren aus? Der regelmäßig gemähte Rasen trägt wenig Blüten. Damit gibt es wenig Insekten wie Schmetterlinge, Käfer und Bienen, die den Nektar der Blüten benötigen. Das hat wiederum zur Folge, dass Vögel keine Nahrung und auch kein Material für den Nestbau finden.
Somit führt der Englische Rasen zu einer Verarmung unserer Pflanzen- und Tierwelt.
Was wäre die Alternative?
Man verzichtet viel Bewässerung, Dünger und Pflanzenschutzmittel wie z.B. Unkrautvernichter. Ist der Boden sehr lehmhaltig, so bringt man vor dem Verlegen des Rasens viel Sand in den Boden ein und mäht den Rasen später auf eine Höhe von ca. 10 cm.

Mit der Zeit entwickelt sich eine ziemlich trockenheitsresistente Wiese mit vielen Arten von Kräutern und Insekten. Die Vogelwelt freut sich.