Kletterpflanzen

Viel Farbe auf kleiner Fläche: Den Garten optimal nutzen

Vertikale Gärten liegen im Trend: Die Nutzung von Wänden als zusätzliche
Bepflanzungsfläche bietet die Möglichkeit, Hauswände rundum zu begrünen und zu verschönern. Die Nutzung der dritten Dimension für Pflanzen ist auch ein intelligenter Weg, mehr Grün in Großstädte oder auf kleine Gartenflächen zu bringen. Bei der vertikalen Begrünung mit besonderen technischen Pflanzelementen benötigen die Pflanzen nicht mal mehr Kontakt zum gewachsenen Boden. Grün statt grau – dieses Prinzip hat der Botaniker und Pflanzenkünstler Patrick Blanc unter anderem in Paris, London und Berlin eindrucksvoll umgesetzt. Dort sind riesige Pflanzenbilder an den Wänden von Kaufhäusern und anderen großen Gebäuden entstanden, ohne dass die Pflanzen in Erde wurzeln.

Effiziente Flächennutzung

Auch der klassische Weg der vertikalen Begrünung hat seinen Reiz. Er benötigt nur ein
Minimum an Grundfläche: Wilder Wein (Parthenocissus) beispielsweise erfordert keine
besonderen technischen Voraussetzungen für effektvolle Wandbegrünungen, denn er
kann aus eigener Kraft in die Höhe wachsen. Die schön geformten großen Blätter bieten im Herbst ein farbenfrohes Schauspiel, sie leuchten dann feurigrot. Der Efeu zeigt sich dagegen wenig beeindruckt von den vier Jahreszeiten: Auch im Winter schmückt ihn sein grünes Blätterkleid. Andere schöne Kletterpflanzen sind Trompetenblume (Campsis), Clematis, Schlingknöterich (Fallopia, früher Polygonum), Winterjasmin (Jasminum nudiflorum), Geißschlinge (Lonicera), Kiwi (Actinidia) und Weinreben (Vitis vinifera). 

Schöner sitzen: rundum grün

Kletterpflanzen sind ideal, um eine Veranda oder eine Sitzecke zu verschönern und in ein grünes Wohnzimmer im Freien zu verwandeln. Sie bringen Farbe und manchmal sogar Duft oder Früchte in den Garten. Selbst auf kleinster Grundfläche sind sie eine
Bereicherung. So reicht manchmal schon das Entfernen einer Steinplatte neben der
Haustür, um einen neuen Standort für eine Kletterpflanze zu schaffen. Es lohnt sich, die Augen offenzuhalten und Stellen zu entdecken, die mit Kletterpflanzen verschönert
werden können. Auch eine Beratung durch einen Experten aus dem Garten- und
Landschaftsbau hilft, um die dritte Dimension besser zu nutzen. Die Fachleute können
Ideen entwickeln und umsetzen, damit auch kleine Gartenräume mit Kletterpflanzen groß rauskommen.

Kletterhilfen

Manche Kletterer können direkt an eine Mauer oder einen Zaun gepflanzt werden und
wachsen selbstständig in die Höhe. Andere – wie der Blauregen oder die Kletter-Hortensie – brauchen Unterstützung durch ein Spalier oder stabile Drähte. Wer sich nicht sicher ist, sollte das Anbringen eines stabilen Spaliers oder von Spanndrähten als Kletterhilfe einem Landschaftsgärtner überlassen. Er kennt die Ansprüche der Pflanzen und weiß, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit sich die Kletterpflanzen gut entwickeln und guten Halt finden. Sicherheitshalber sollten Kletterhilfen sehr stabil sein. Der Blauregen zum Beispiel kann große Höhen erreichen und ist dann ein wahres Schwergewicht. Diese wuchsfreudige Pflanze beeindruckt im Frühling mit langen Blütentrauben in wunderschönen Blautönen oder auch in Weiß. Auch für die Kletter-Hortensie kann ein Spalier sinnvoll sein. Sie hat zwar, wie andere selbstkletternde Pflanzen, Haftwurzeln, doch auch Kletter-Hortensien können ein beträchtliches Gewicht erreichen. Ein Spalier bietet ihnen darum besseren Halt.

Schön und nützlich

Viele Rosen können ebenfalls klettern. Sie bilden dann zum Beispiel einen romantischen, blühenden Rahmen für Fenster oder Türen. Mit Rosenbögen, einem Pavillon, einem Carport oder einer Pergola und blühfreudigen Kletterrosen lässt sich ebenfalls die dritte Dimension nutzen und mehr Farbe in kleine Gärten bringen. Wer eine Pergola oder ein Carport aufstellen möchte, sollte die Erfahrung von Landschaftsgärtnern nutzen, damit ein sicherer Stand gewährleistet ist. Solide Fundamente und an den Standort angepasste Pflanzen sind wichtige Voraus-setzungen, um lange Freude an dieser Form der vertikalen Begrünung zu haben. Kletternde Pflanzen sind nicht nur schön, sie sind außerdem wertvoll für heimische Tiere, denn sie bieten ihnen Lebensraum, Schutz und manchmal auch Nahrung. Ältere Efeupflanzen beispielsweise bilden im Herbst erbsengroße, anfangs violette, später schwarzblaue Früchte, die eine wertvolle Nahrungsquelle für hier überwinternde Vögel sind. Darüber hinaus verbessern Kletterpflanzen das Kleinklima, sie können Wände schützen und zur Wärmedämmung beitragen. So verbinden sie auf natürliche Weise Schönheit und Nutzen.

Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau

Umwelt

  • Ich plane gerne standortgerechte Pflanzen. Ich verzichte auch gerne auf den ‚Englischen Rasen‘, der eine Menge Wasser und Dünger benötigt. Ich kann so auch den Pflegeaufwand für das Mähen des Rasens gering halten. Die Pflanzen wie Bäume, Sträucher und Stauden kommen mit wenig Wasser aus und benötigen wenig oder überhaupt keinen Dünger. Giftige Pflanzenschutzmittel gehören der Vergangenheit an.
  • Die von mir eingesetzten LED-Leuchten verbrauchen extrem wenig Licht. Mit dem Stromverbrauch einer herkömmlichen Glühbirne lässt sich oft ein ganzer Garten beleuchten.
  • Meine Mähroboter brauchen wenig Strom und sind sehr leise

Meine Lichttechnik

Für einen schönen Garten entwickle ich gerne eine atmosphärische Gartenbeleuch-tung. Damit kann der Bauherr viele Stunden zusätzlich zum Tag in der Nacht in einem attraktiven Garten verbringen. Gewissermaßen entsteht durch die Beleuchtung in der Nacht ein weiteres großes Wohnzimmer. Von innen gesehen entsteht mit der Gestaltung des Panoramas die Erweiterung des Wohnraums. Das Gartenlicht ist nicht einfach nur dazu da, den Garten zu erhellen, sondern neue Bilder zu schaffen.
Am besten ist es, die Beleuchtung in der Planungsphase des neuen Gartens bzw. der Umgestaltung zu berücksichtigen. Meine 12 V-Technik erlaubt aber auch den preisgünstigen nachträglichen Einbau der Lampen.  Es geht mir nicht darum, möglichst viel Licht in den Garten zu bringen, sondern dezente Lichter einzurichten, die einzelne Elende wie Bäume, Sträu-cher, aber auch schöne Zäune und Wege und Plätze und Kunstobjekte hervorheben. Die Zusammenstellung ergibt ein harmonisches Bild oder je nach Technik sogar verschiedene Bilder in der Nacht.
Die Beleuchtung kann aber auch dazu dienen, die Sicherheit der Gartenbesitzer zu erhöhen: mit Licht markierte Wege und Einfahrten, beleuchtete Grundstücks-grenzen, je nach Wunsch mit Bewegungs-meldern oder Dämmerungsschaltern mit Zeitschaltfunkt-ionen sorgen dafür, dass sich die Bewohner des Hauses sicher fühlen.
Ich weiß als Gartenplaner, wann welche Pflanze von ihrer Blüte, der Form und Farbe der Blätter und Wuchs von Stamm, Ästen und Rinde in der Nacht beleuchtet, besonders interessant erscheinen. So beziehe ich bei meiner Lichtplanung z.B. die Winterblüher oder Gehölze mit interessanter Rinde im Winter mit ein.
Ich verwende bei meinen Lichtprojekten ausnahmslos ungefährliche und äußerst energieeffiziente, wenig Strom verbrauchende Leuchten mit ungefährlicher 12 V-Versorgung. Diese Technik ist sehr flexibel. Es können auch nachträglich ohne großen Aufwand Lampen ergänzt oder versetzt werden. Grundsätzlich werden die Lampen automatisch in der Dämmerung angeschal-tet und nach der gewünschten Zeit wieder abge-schaltet. Um die verschiedenen Bilder zu realisieren erzeuge ich Szenarien: bestimmte Lampen oder Lampenreihen werden zu einem Bild zusammen-gefügt. Der Gartenbesitzer schaltet die Szenarien entsprechend der geforderten Nutzung, seiner Stimmung und seinem Standort mit seinem Smartphone oder Tablet ein bzw. aus: z.B. ‚Terrasse im Sommer‘, ‚Platz am Teich‘, ‚Winterabend-panorama‘. Er muss die Kombinationen nicht selbst zusammenstellen, sondern kann die Szenarien über speziell für ihn programmierte Apps aufrufen.

Gärtnern ohne Profi-Planung – ein Fall für Abenteuer-Liebhaber

Die meist gestellte Frage an einen Gartenplaner: Geht das nicht ohne? Ins Gartencenter oder zum Gärtner fahren, sich beraten lassen, einkaufen, fertig! Ja, kann man schon machen, läuft dann aber halt ungeplanter ab. Kann für bestimmte Belange zwar schön und ausreichend sein, aber eben nicht alle Gartenträume langfristig erfüllen. Sehr oft bringt diese Vorgehensweise sogar ziemliche Abenteuer im Sinne von unvorhergesehenen Ereignissen mit sich. Beispielsweise wenn der einstig bildhübsche Zierbusch Monate später plötzlich mehr als traurig aussieht. Und Sie wissen einfach nicht, woran das liegt. Oder der kleine Baum Jahre später allem anderen im Garten Platz raubt und mehr Schatten spendet, als den Pflanzen dort lieb ist.
In diesem Fall investiert man immer mehrfach in neue Pflanzen und Arrangements. Ein Profi-Planer vorab kommt im Gegensatz dazu sogar günstiger. Nebenbei kann er Ihnen punktgenau exakt das Paradies in Ihren Garten zaubern, das Sie sich wünschen. Von kunstvoll bist naturnah, mit Wasser, Licht, Steinen, Holz, glitzernden Momenten, leuchtenden oder plätschernden. Und mit neuen Perspektiven, die Sie sich vorab so nie hätten träumen lassen. Alles unter der beruhigenden Aussicht, dass diese paradiesischen Zustände nie mehr bei Ihnen abhandenkommen – weder morgen, nächsten Sommer oder zu Oma Elses 80sten.

Sie möchten mehr erfahren? Treten Sie HIER mit mir in Kontakt, damit wir über Ihre persönlichen Gartenträume bzw. Fragen sprechen können.