Holz im Garten

Holz findet im Garten vielfach Verwendung: Terrassen, Pergolen, Carports, Gartenhäuser und Schuppen, Zaunpfähle und Sichtschutz. Holz schafft eine warme Atmosphäre.

Kohlendoioxidspeicher

Holz bindet große Mengen Kohlendioxid. Und das solange, bis es verbrannt oder zersetzt wird. In unseren Wäldern und beim Einsatz als Baustoff werden riesige Mengen Kohlendioxid gebunden.

Natürlicher Holzschutz

Edelkastanien- und Robinienholz, das in Europa wächst, besitzt große Mengen Gerbsäure als natürlichen Fäulnisschutz und widersteht so viele Jahre dem natürlichen Abbau.

Konventioneller Holzschutz aus Kesseldruckimprägnierung

Heute wird ein großer Teil unseres Holzes (vor allem Fichten- und Kiefernholz) mit giftigen Schwermetall enthaltenden Salzen unter Druck imprägniert. So behandelte Hölzer dürfen nach Ihrer Nutzung nicht einfach verbrannt werden, sondern müssen in den Sondermüll.

Im Garten geben die so imprägnierten Hölzer ihre giftige Fracht ab. Oft wird solches Holz auch im Kamin verbrannt und gibt so seine giftigen Stoffe in die Luft ab.

Umweltschonende, neue Imprägnierverfahren

Im Bereich der Terrassenhölzer gibt es heute neue Verfahren:

  • das Thermoholz wird vor seinem Einsatz bei hoher Temperatur haltbar gemacht. So bekommt Buchen- und Eschenholz eine ähnliche Resistenz wie viele Tropenhölzer (Bangkirai etc.).
  • Noch wirksamer ist die Durchtränkung des Holzes (vor Allem günstige Nadelhölzer) mit biologischen Polymeren (Kebony). Es verhindert Nässe, Fäulnisbildung, Insekten und Pilze. Die Entsorgung ist problemlos wie die Entsorgung unbehandelten Holzes. Viele Lieferanten geben eine Garantie gegen Fäulnis von 30 Jahren.

FSC

Sollten Sie sich doch für den Einsatz von Tropenhölzern entscheiden, dann greifen Sie zu mit dem FSC-Siegel versehenes Holz.  Es garantiert die ökologisch und sozial nachhaltige Produktion.

November 2017

Obstbaumschnitt

Allgemein

Obstbäume und -sträucher können nach dem Laubfall bis zum Februar bei frostfreiem Wetter gut geschnitten werden. Der Winterschnitt regt das Wachstum wesentlich stärker an als der Sommerschnitt.

Astscheren

Astscheren dienen dem Schneiden von dickeren Ästen bis ca. 5 cm Durchmesser.

Rebscheren (Gartenscheren, Rosenscherten)

verwendet man zum Schneiden von dünnen Trieben. Rebscheren mit Rollgriff verlangen weniger Kraft und erleichtern länger dauernde Schnittarbeiten.

Baumsägen

Es haben sich japanische Handsägen mit gebogenen Klingen bewährt.

Kettensägen

Kettensägen dürfen nur von Fachleuten (z.B. Landschaftsgärtnern) benutzt werden, die über eine entsprechende Ausbildung verfügen.

Ernte

Hagebutten
Das Mark der Früchte kann nach dem ersten Frost aus der Schale gepresst und roh gegessen werden. Es enthält viel Vitamin C.

Frostschurtz

Stammschutz

Die Temperaturschwankungen im Winter können in der Rinde von Baumstämmen zu Rissen führen. Am besten schützt man die Stämme mit einem Anstrich aus Kalk oder vorgemischten Mixturen aus dem Fachhandel. Je nach Mixtur halten die Anstriche ein oder mehrere Jahre. Die weiße Farbe verhindert das Aufheizen und damit Platzen der Rinde.

Immergrüne Gehölze

brauchen im Winter viel Wasser. Am besten an frostfreien Tagen reichlich gießen.
Schäden im Winter sind bei den immergrünen Pflanzen meist mehr auf Trocken- als auf Frostschäden zurückzuführen.

Pampagras

vor dem Winter zusammenbinden. Das verhindert das Eindringen von Wasser und die Gefährdung durch Fäulnis im Stock.

Überwinterung

Frostgefährdete Pflanzen müssen vor dem Frost ins Haus geholt werden. Gut ist ein heller Platz bei 5-10° C. Ab und zu gießen, damit die Wurzelballen nicht austrocknen. Keinesfalls Staunässe.
Oleander vertragen Temperaturen bis -3°C.

Dahlien

Die Knollen der Dahlien sollten nach dem ersten Frost möglichst an einem frischen, kühlen jedoch frostfreien Platz dunkel gelagert werden. Am besten mit einer Schicht lockerer Erde oder Torf abdecken.

Töpfe

die draußen überwintern sollen, müssen frostfest sein. Grobporiges Material saugt sich mit Wasser voll und zerspringt bei Frost.

Reinigung der Pflanzgefäße

Leere Pflanzgefäße sollten gut gereinigt werden, um Pilzkrankheiten im nächsten Jahr zu vermeiden.

Letzte Maßnahmen vor dem Winter

Rasen

Nach einem warmen Herbst mit spätem Wuchs empfiehlt sich das letzte Mähen auf niedrige 4 cm. Das Laub sollte entfernt werden, um das Faulen des Rasens in der kalten Jahreszeit zu vermeiden.

Gartenteich

Laub und sonstige Pflanzenteile aus dem Gartenteich entfernen.

Blattkrankheiten

Das Laub, das von Mehltau oder Rost befallen ist, sollte für sich aufgenommen und in der Mülltonne entsorgt werden, um weitere Infizierungen in der nächsten Vegetationsphase zu vermeiden.

Stauden

die stehen, stehenlassen als Zierde mit Frostreif oder Schnee, als Schutz für Nützlinge (Kleinlebewesen) und Nahrungsquelle für Vögel.

Wasserleitungen

leerlaufen lassen. Bewässerungsanlagen vom Fachbetrieb entleeren lassen.

Abgeerntete Gemüsebeete

umgraben, damit der Frost im Winter für eine gute Bodengare (Lockerung des Bodens) sorgen kann.

Hochbeete

Jetzt ist eine gute Zeit, um, Hochbeete anzulegen: eine Einfassung aus Holzpaletten oder sägerauen Brettern und Kanthölzern, die in Bodenhülsen gesteckt werden. Auf die Verwendung von Holzschutzmitteln sollte verzichtet werden. Dafür stärkeres Holz verwenden. Die Höhe sollte nach Bequemlichkeit zwischen 60 und 80 cm betragen. Das Beet wird in mehreren Lagen aus von unten nach oben mit Ästen, Zweigen, Staudenresten und Laub gefüllt. Der Einbau von gerbsäurehaltigem Laub wie Nussbaumblättern ist zu vermeiden.  Zum Schluss wird eine ca. 20-30 cm starke Schicht aus möglichst humoser, sonst mit Hornspäne angereicherter Erde aufgetragen.
Im nächsten Frühjahr kommen die Vorteile der Hochbeete zum Tragen:

  • Verbleib der organischen Substanz im Garten
  • Erleichtertes Arbeiten beim Pflanzen, Pflegen und Ernten der Salat- und Gemüsepflanzen
  • Vorgezogenes Wachstum durch höhere Bodentemperatur, gegebenenfalls durch die zusätzliche Verwendung von Folientunneln
  • Optimales Pflanzenwachstum durch den lockeren Boden und die Versorgung mit Nährstoffen
  • Gutes Wasser- und Nährstoffhaltevermögen

Fütterung

Jetzt ist es auch Zeit, an die Fütterung der Vögel zu denken. Der Verbrauch von Acker-, Wald- und Naturflächen führt zu einer schlechten Versorgung der Vögel mit Nahrung im Winter. Daher ist es angebracht, in dieser Zeit für ein zusätzliches Nahrungsangebot zu sorgen. Es ergibt sich hiermit noch ein sekundärer Gewinn: wir können, wenn wir mit Plan vorgehen, für eine Bereicherung unseres Gartens mit vielen Besuchern sorgen. Rechtzeitig eingerichtet kennen die Vögel bereits die Futterkrippen, bevor es richtig kalt wird. Am besten bedient man sich aus dem Angebot des Fachhandels, der artgerechtes Futter und Vogelhäuser bietet.

Bodenuntersuchungen

Jetzt ist es Zeit für Bodenanalysen im Garten. Viele Wuchsprobleme von Pflanzen und Rasenflächen sind auf eine falsche Nährstoffversorgung zurückzuführen. Der Landschaftsgärtner versteht die Aufnahme der Bodenproben und kennt die Labore, die die Proben analysieren und Düngeempfehlungen geben können. Der Landschaftsgärtner wird im nächsten Jahr die Empfehlungen in seine Düngemaßnahmen einfließen lassen.

Oktober 2017

Indian Summer
Die Jahreszeit mit den vielen bunten Blättern beginnt: das Laub vieler Ahornbäume und -sträucher färbt sich goldgelb über orange bis rot. Auch die Roteiche, der Amberbaum, das Pfaffenhütchen und der wilde Wein zeigen sich von ihrer schönen roten Herbstseite.
Hartriegel zeigen nach dem Laubfall ihre gelben, roten, grünen und schwarzen Triebe.

Laubsauger
Bitte benutzen Sie keine Laubsauger, um Laub aufzusammeln: sie saugen und häckseln nicht nur das Laub, sondern auch jede Menge nützlicher Kleintiere wie Käfer, Spinnen, Asseln, Raupen und Regenwürmer. Die Tiere dienen aber im nächsten Jahr als Nützlinge und sind Nahrung für unsere Vögel, Igel und Amphibien. Überhaupt: das Laub nur auf dem Rasen entfernen. Unter einer Laubschicht könnte sonst der Rasen verfaulen. In Pflanzflächen kann das Laub gut liegen bleiben. Es verrottet und dient der Verbesserung von Bodenstruktur und Vermehrung der Bodenlebewesen. Das wiederum sorgt unter anderem für die Speicherung von Nährstoffen im Boden.

Kräuter
Jetzt ist es auch Zeit für die letzte Ernte unserer Kräuter: Schneiden Sie Rosmarin, Thymian, Oregano und Salbei. Hängen Sie sie zum Trocknen auf oder geben Sie sie in verschlossene Behältnisse im Tiefkühler. Hier bewähren sich wiederverschließbare Beutel. In gefrorenem Zustand lassen sich die Kräuter von Hand zerkleinern. Aber bitte nicht zu viel abschneiden: es besteht sonst die Gefahr von Frostschäden!

Die letzten Kräutertees: Vor den ersten Frösten können Sie noch Pfefferminze, Zitronenmelisse und Salbei zur Teebereitung nutzen.

Kiwis
Kiwis sollten Sie Ende dieses Monats, Anfang November, am besten nach dem ersten Frost, ernten. Die Früchte kühl lagern (kühler Keller oder Kühlschrank bei 1-4 °C. Die gewünschte Verzehrmenge wärmer stellen (ca. 10-15°C). Eins, zwei Äpfel dazulegen. Das verkürzt die Reifezeit.Sobald die Früchte weich werden, können sie gegessen werden.

Totholz
Solange das Laub noch nicht gefallen ist, ist jetzt die rechte Zeit zum Entfernen von Totholz in Sträuchern und Bäumen: noch lässt sich das Totholz gut an Hand der fehlenden Blätter erkennen.

Späte Himbeeren
Alle Triebe sollten jetzt dicht über dem Boden abgeschnitten werden.

Igel
Unsere Igel fressen in der warmen Jahreszeit die verhassten Nacktschnecken. Damit sie sich in unseren Gärten wohl fühlen, eine Ecke einichten, in der ein Stapel mit frischen und alten Zweigen und Laub geschichtet wird.

Stauden

Stauden bringen Vielfalt in Ihren Garten. Die krautigen Pflanzen liefern Abwechslung in Blüten- und Blattfarben und -formen. Ich plane Staudengärten, die vom Frühjahr bis zum Winter blühen. Interessant sind die Aspekte im Winter wie Struktur und Silhouette bei Gräsern und verschiedenste Blattformen.

Stauden sind wichtig für unsere Insekten. Diese leben vom Nektar, abgestorbenen Pflanzenteilen und den Früchten. Die Insekten sind wiederum wichtige Nahrungsquelle für unsere Vögel.

Durch standortgerechte Pflanzungen (Pflanzenauswahl entsprechend der Licht-, Wasser- und Bodenverhältnisse) kommen die von mir geplanten Stauden mit wenig Pflege aus. Zusätzlich planen wir Pflanztechniken, die die Unkraut-Entfernung auf ein kleines Minimum reduzieren.

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Gerne plane ich Themengärten wie Bauerngärten, Blütenprachtstaudengärten, farbbetonte und jahreszeitlich orientierte Pflanzungen, Wassergärten, Steingärten …

Mein Angebot umfasst neben der Planung mit Pflanzlisten und Pflanzplänen die Begleitung bei der Pflanzung, Erstellung von Pflegekonzepten und Begleitung bei der Pflege.

Kletterpflanzen

Viel Farbe auf kleiner Fläche: Den Garten optimal nutzen

Vertikale Gärten liegen im Trend: Die Nutzung von Wänden als zusätzliche
Bepflanzungsfläche bietet die Möglichkeit, Hauswände rundum zu begrünen und zu verschönern. Die Nutzung der dritten Dimension für Pflanzen ist auch ein intelligenter Weg, mehr Grün in Großstädte oder auf kleine Gartenflächen zu bringen. Bei der vertikalen Begrünung mit besonderen technischen Pflanzelementen benötigen die Pflanzen nicht mal mehr Kontakt zum gewachsenen Boden. Grün statt grau – dieses Prinzip hat der Botaniker und Pflanzenkünstler Patrick Blanc unter anderem in Paris, London und Berlin eindrucksvoll umgesetzt. Dort sind riesige Pflanzenbilder an den Wänden von Kaufhäusern und anderen großen Gebäuden entstanden, ohne dass die Pflanzen in Erde wurzeln.

Effiziente Flächennutzung

Auch der klassische Weg der vertikalen Begrünung hat seinen Reiz. Er benötigt nur ein
Minimum an Grundfläche: Wilder Wein (Parthenocissus) beispielsweise erfordert keine
besonderen technischen Voraussetzungen für effektvolle Wandbegrünungen, denn er
kann aus eigener Kraft in die Höhe wachsen. Die schön geformten großen Blätter bieten im Herbst ein farbenfrohes Schauspiel, sie leuchten dann feurigrot. Der Efeu zeigt sich dagegen wenig beeindruckt von den vier Jahreszeiten: Auch im Winter schmückt ihn sein grünes Blätterkleid. Andere schöne Kletterpflanzen sind Trompetenblume (Campsis), Clematis, Schlingknöterich (Fallopia, früher Polygonum), Winterjasmin (Jasminum nudiflorum), Geißschlinge (Lonicera), Kiwi (Actinidia) und Weinreben (Vitis vinifera). 

Schöner sitzen: rundum grün

Kletterpflanzen sind ideal, um eine Veranda oder eine Sitzecke zu verschönern und in ein grünes Wohnzimmer im Freien zu verwandeln. Sie bringen Farbe und manchmal sogar Duft oder Früchte in den Garten. Selbst auf kleinster Grundfläche sind sie eine
Bereicherung. So reicht manchmal schon das Entfernen einer Steinplatte neben der
Haustür, um einen neuen Standort für eine Kletterpflanze zu schaffen. Es lohnt sich, die Augen offenzuhalten und Stellen zu entdecken, die mit Kletterpflanzen verschönert
werden können. Auch eine Beratung durch einen Experten aus dem Garten- und
Landschaftsbau hilft, um die dritte Dimension besser zu nutzen. Die Fachleute können
Ideen entwickeln und umsetzen, damit auch kleine Gartenräume mit Kletterpflanzen groß rauskommen.

Kletterhilfen

Manche Kletterer können direkt an eine Mauer oder einen Zaun gepflanzt werden und
wachsen selbstständig in die Höhe. Andere – wie der Blauregen oder die Kletter-Hortensie – brauchen Unterstützung durch ein Spalier oder stabile Drähte. Wer sich nicht sicher ist, sollte das Anbringen eines stabilen Spaliers oder von Spanndrähten als Kletterhilfe einem Landschaftsgärtner überlassen. Er kennt die Ansprüche der Pflanzen und weiß, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit sich die Kletterpflanzen gut entwickeln und guten Halt finden. Sicherheitshalber sollten Kletterhilfen sehr stabil sein. Der Blauregen zum Beispiel kann große Höhen erreichen und ist dann ein wahres Schwergewicht. Diese wuchsfreudige Pflanze beeindruckt im Frühling mit langen Blütentrauben in wunderschönen Blautönen oder auch in Weiß. Auch für die Kletter-Hortensie kann ein Spalier sinnvoll sein. Sie hat zwar, wie andere selbstkletternde Pflanzen, Haftwurzeln, doch auch Kletter-Hortensien können ein beträchtliches Gewicht erreichen. Ein Spalier bietet ihnen darum besseren Halt.

Schön und nützlich

Viele Rosen können ebenfalls klettern. Sie bilden dann zum Beispiel einen romantischen, blühenden Rahmen für Fenster oder Türen. Mit Rosenbögen, einem Pavillon, einem Carport oder einer Pergola und blühfreudigen Kletterrosen lässt sich ebenfalls die dritte Dimension nutzen und mehr Farbe in kleine Gärten bringen. Wer eine Pergola oder ein Carport aufstellen möchte, sollte die Erfahrung von Landschaftsgärtnern nutzen, damit ein sicherer Stand gewährleistet ist. Solide Fundamente und an den Standort angepasste Pflanzen sind wichtige Voraus-setzungen, um lange Freude an dieser Form der vertikalen Begrünung zu haben. Kletternde Pflanzen sind nicht nur schön, sie sind außerdem wertvoll für heimische Tiere, denn sie bieten ihnen Lebensraum, Schutz und manchmal auch Nahrung. Ältere Efeupflanzen beispielsweise bilden im Herbst erbsengroße, anfangs violette, später schwarzblaue Früchte, die eine wertvolle Nahrungsquelle für hier überwinternde Vögel sind. Darüber hinaus verbessern Kletterpflanzen das Kleinklima, sie können Wände schützen und zur Wärmedämmung beitragen. So verbinden sie auf natürliche Weise Schönheit und Nutzen.

Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau

Umwelt

  • Ich plane gerne standortgerechte Pflanzen. Ich verzichte auch gerne auf den ‚Englischen Rasen‘, der eine Menge Wasser und Dünger benötigt. Ich kann so auch den Pflegeaufwand für das Mähen des Rasens gering halten. Die Pflanzen wie Bäume, Sträucher und Stauden kommen mit wenig Wasser aus und benötigen wenig oder überhaupt keinen Dünger. Giftige Pflanzenschutzmittel gehören der Vergangenheit an.
  • Die von mir eingesetzten LED-Leuchten verbrauchen extrem wenig Licht. Mit dem Stromverbrauch einer herkömmlichen Glühbirne lässt sich oft ein ganzer Garten beleuchten.
  • Meine Mähroboter brauchen wenig Strom und sind sehr leise

Meine Lichttechnik

Für einen schönen Garten entwickle ich gerne eine atmosphärische Gartenbeleuch-tung. Damit kann der Bauherr viele Stunden zusätzlich zum Tag in der Nacht in einem attraktiven Garten verbringen. Gewissermaßen entsteht durch die Beleuchtung in der Nacht ein weiteres großes Wohnzimmer. Von innen gesehen entsteht mit der Gestaltung des Panoramas die Erweiterung des Wohnraums. Das Gartenlicht ist nicht einfach nur dazu da, den Garten zu erhellen, sondern neue Bilder zu schaffen.
Am besten ist es, die Beleuchtung in der Planungsphase des neuen Gartens bzw. der Umgestaltung zu berücksichtigen. Meine 12 V-Technik erlaubt aber auch den preisgünstigen nachträglichen Einbau der Lampen.  Es geht mir nicht darum, möglichst viel Licht in den Garten zu bringen, sondern dezente Lichter einzurichten, die einzelne Elende wie Bäume, Sträu-cher, aber auch schöne Zäune und Wege und Plätze und Kunstobjekte hervorheben. Die Zusammenstellung ergibt ein harmonisches Bild oder je nach Technik sogar verschiedene Bilder in der Nacht.
Die Beleuchtung kann aber auch dazu dienen, die Sicherheit der Gartenbesitzer zu erhöhen: mit Licht markierte Wege und Einfahrten, beleuchtete Grundstücks-grenzen, je nach Wunsch mit Bewegungs-meldern oder Dämmerungsschaltern mit Zeitschaltfunkt-ionen sorgen dafür, dass sich die Bewohner des Hauses sicher fühlen.
Ich weiß als Gartenplaner, wann welche Pflanze von ihrer Blüte, der Form und Farbe der Blätter und Wuchs von Stamm, Ästen und Rinde in der Nacht beleuchtet, besonders interessant erscheinen. So beziehe ich bei meiner Lichtplanung z.B. die Winterblüher oder Gehölze mit interessanter Rinde im Winter mit ein.
Ich verwende bei meinen Lichtprojekten ausnahmslos ungefährliche und äußerst energieeffiziente, wenig Strom verbrauchende Leuchten mit ungefährlicher 12 V-Versorgung. Diese Technik ist sehr flexibel. Es können auch nachträglich ohne großen Aufwand Lampen ergänzt oder versetzt werden. Grundsätzlich werden die Lampen automatisch in der Dämmerung angeschal-tet und nach der gewünschten Zeit wieder abge-schaltet. Um die verschiedenen Bilder zu realisieren erzeuge ich Szenarien: bestimmte Lampen oder Lampenreihen werden zu einem Bild zusammen-gefügt. Der Gartenbesitzer schaltet die Szenarien entsprechend der geforderten Nutzung, seiner Stimmung und seinem Standort mit seinem Smartphone oder Tablet ein bzw. aus: z.B. ‚Terrasse im Sommer‘, ‚Platz am Teich‘, ‚Winterabend-panorama‘. Er muss die Kombinationen nicht selbst zusammenstellen, sondern kann die Szenarien über speziell für ihn programmierte Apps aufrufen.

Gärtnern ohne Profi-Planung – ein Fall für Abenteuer-Liebhaber

Die meist gestellte Frage an einen Gartenplaner: Geht das nicht ohne? Ins Gartencenter oder zum Gärtner fahren, sich beraten lassen, einkaufen, fertig! Ja, kann man schon machen, läuft dann aber halt ungeplanter ab. Kann für bestimmte Belange zwar schön und ausreichend sein, aber eben nicht alle Gartenträume langfristig erfüllen. Sehr oft bringt diese Vorgehensweise sogar ziemliche Abenteuer im Sinne von unvorhergesehenen Ereignissen mit sich. Beispielsweise wenn der einstig bildhübsche Zierbusch Monate später plötzlich mehr als traurig aussieht. Und Sie wissen einfach nicht, woran das liegt. Oder der kleine Baum Jahre später allem anderen im Garten Platz raubt und mehr Schatten spendet, als den Pflanzen dort lieb ist.
In diesem Fall investiert man immer mehrfach in neue Pflanzen und Arrangements. Ein Profi-Planer vorab kommt im Gegensatz dazu sogar günstiger. Nebenbei kann er Ihnen punktgenau exakt das Paradies in Ihren Garten zaubern, das Sie sich wünschen. Von kunstvoll bist naturnah, mit Wasser, Licht, Steinen, Holz, glitzernden Momenten, leuchtenden oder plätschernden. Und mit neuen Perspektiven, die Sie sich vorab so nie hätten träumen lassen. Alles unter der beruhigenden Aussicht, dass diese paradiesischen Zustände nie mehr bei Ihnen abhandenkommen – weder morgen, nächsten Sommer oder zu Oma Elses 80sten.

Sie möchten mehr erfahren? Treten Sie HIER mit mir in Kontakt, damit wir über Ihre persönlichen Gartenträume bzw. Fragen sprechen können.

Pflastersteine recyclen

Recycling von Bauschutt wird schon lange im Landfschaftsbau eingesetzt.

Wie sieht es aber mit dem Recyclen von altem Kunststeinpflaster wie Beton- oder Klinkerpflaster aus? In vielen Landfschaftsbaubetrieben gibt es Pflasterreste oder gebrauchtes Pflaster, das bei Umgestaltungen angefallen ist. Durch die Kombination von Formen (Rechtecke, Kreise…) und Material lassen sich abwechslungsreiche Wege und Plätze gestalten. Der Landschaftsbauer lässt mit sich bestimmt über den Materialpreis reden….

Englischer Rasen versus Wiese

Heute wurde der Fertigrasen (Rollrasen) verlegt: vor uns liegt eine saftig grüne Fläche. Kein Unkraut ist zu sehen. Gerne würden wir diesen Zustand für die nächsten Jahre halten. Das erfordert viel Wasser, mineralischen Dünger, Pflanzenschutzmittel und Energie für das häufige Mähen.
Wie sieht das mit Pflanzen und Tieren aus? Der regelmäßig gemähte Rasen trägt wenig Blüten. Damit gibt es wenig Insekten wie Schmetterlinge, Käfer und Bienen, die den Nektar der Blüten benötigen. Das hat wiederum zur Folge, dass Vögel keine Nahrung und auch kein Material für den Nestbau finden.
Somit führt der Englische Rasen zu einer Verarmung unserer Pflanzen- und Tierwelt.
Was wäre die Alternative?
Man verzichtet viel Bewässerung, Dünger und Pflanzenschutzmittel wie z.B. Unkrautvernichter. Ist der Boden sehr lehmhaltig, so bringt man vor dem Verlegen des Rasens viel Sand in den Boden ein und mäht den Rasen später auf eine Höhe von ca. 10 cm.

Mit der Zeit entwickelt sich eine ziemlich trockenheitsresistente Wiese mit vielen Arten von Kräutern und Insekten. Die Vogelwelt freut sich.